Geheimnis und Reiz der Zugvögel erregte die Neugier der Familien Da Ponte und Fabris so sehr, dass echte Zentren für Vogelkunde errichtet wurden. So ist die Liebe zur Natur und für alles, was zu ihr gehört, eine wesentliche Facette der Überzeugungen Andrea Da Pontes, in denen Vergangenheit und Gegenwart ineinander greifen, und die von Francesco, Sohn von Pier Liberale, eifersüchtig gehütet wird, der gleichzeitig die von seinen Vorfahren ererbte Leidenschaft fortsetzt. So wird der alte Vogelherd von Arfanta, der 1956 zu wissenschaftlichen Zwecken nachgebaut wurde und unter den Weißbuchen der „ragnaia“ - eines der typischen Elemente im historischen, italienischen Garten - verborgen ist, auch zu einem Ort der Erinnerung. Zeichen auch der langen Tradition einer Familie, die der Umwelt immer Respekt zollte und Schönheit und Einfachheit der kleinen Dinge stets zu schätzen wusste, die dem Rhythmus der Tiere, Pflanzen und kostbaren Reben folgten, ohne die es keine Destillationskunst geben würde.